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Joey Cape

»Bridge«

[Bad Taste / Soulfood / VÖ: 04.10.2008 ]

Text: David Winter

"The Ramones are dead." Mit einer so unschönen, jedoch realistischen Wahrheit beginnt Joey Capes Soloalbum. Ebenfalls wahr: dass Joey nicht ohne Musik kann.

Wie sonst schafft er es, als Punk- und Indie-Rock-Sänger von Lagwagon und Bad Astronaut, Gitarrist und Sänger von The Playing Favorites, Gitarrist der Cover-Band Me First And the Gimme Gimmes und Produzent auch noch ein Soloalbum aufzunehmen? Er leugnet das auch nicht: "I am a musician. I want to create as much as possible, before I lose my muse." Keine Sorge, Joey, die Muse ist noch da. Denn mit "Bridge" liegt hier ein warmes, einfühlsames, nahezu völlig akustisches Album ohne unnötiges Drumherum vor. Und dass der Melodic-Core-Veteran in der Lage ist, großartige Texte zu schreiben, dürfte nicht nur Lagwagon-Connaisseuren bekannt sein. Mit diesem Soloalbum öffnet sich aber vor allem allen, die sich classic Cali-Punk entwachsen fühlen, die Möglichkeit, nicht auf die gute alte Knödelstimme von Joey Cape verzichten zu müssen.







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