Dapayk Solo - Devil's House Artikelbild (groß)
 
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Dapayk Solo

»Devil's House«

[Mo's Ferry / Rough Trade / VÖ: 25.10.2008 ]

Text: Sebastian Ingenhoff

Zusammen mit Gefährtin Eva Padberg hat Niklas Worgt bereits zwei sehr schöne Poptechnoalben veröffentlicht, nun gibt es ihn zur Abwechslung mal wieder solo.

Veröffentlicht wird das Ganze natürlich auf dem eigenen Label Mo's Ferry. Auf "Devil's House" lassen sich wieder etwas mehr die Breakbeat-Wurzeln des in Berlin beheimateten Produzenten ausmachen. Mit Dubstep im Allgemeinen und Burial im Speziellen scheint er sich zuletzt ziemlich beschäftigt zu haben. Ursprünglich begann er seine Produzentenkarriere ja mit Drum'n'Bass, entschied sich dann aber irgendwann für den geraden Beat, weil, wie er in einem Interview mal eingestand, zu seinen breakbeatigen Stücken kaum jemand getanzt habe. Die Breaks und sperrigen Elemente behielt er dennoch bei, lediglich die Beats wurden begradigt, und die Musik hieß fortan Minimal Techno.


Dapayk Solo verspricht selten blanke Euphorie, bei vielen Stücken dominieren die düsteren Flächen und zerhackten Sounds, große Popmomente, wie man sie bei den letzten Dapayk&Padberg-Produktionen noch fand, sucht man erst mal vergeblich. Der Einfluss von Richie Hawtins Label M_nus wird deutlich. Zum Teil sind das ziemlich hypnotische Soundgespinste, die Dapayk den Zuhörern da auftischt, selten bloß funktionale Tanznummern. "Devil's House" ist nicht nur deshalb eines der irritierendsten, aber sicherlich auch interessantesten Technoalben der letzten Monate.




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