Bernhard Eder - Tales From The East Side Artikelbild (groß)
 
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Bernhard Eder

»Tales From The East Side«

[CD // Solaris Empire / Broken Silence / VÖ: 24.10.2008 ]

Text: Christian Steinbrink

Als der Österreicher Bernhard Eder letztes Jahr seine "Livingroom Sessions" in einem Wohnzimmer im Prenzlauer Berg aufnahm, klangen sie einem klassischen, von Elliott Smith geprägten Stil im Songwriter-Genre noch ziemlich ähnlich.

Die Stimmung war nahezu idealtypisch melancholisch, die schönen Texte taten ihr Übriges. Es gab wenig, das die Grenzen der Stilart aufbrach. Für die Aufnahme seines neuen Albums scheint Eder weiterhin den Osten Berlins als passenden Ort gewählt zu haben, darauf lässt zumindest der Albumtitel schließen.


Ansonsten hört man schnell, dass er sich auf eine sehr angenehme Weise weiterentwickelt hat. Zwar liegen die Wurzeln seiner neuen Songs immer noch bei Smith oder auch José Gonzáles, aber die Arrangements klingen nun deutlich voller und abwechslungsreicher. Eders Musik hat einen Stich ins Surreale bekommen, sie glänzt etwas mehr, sicher auch aufgrund des öfters an Maximilian Hecker erinnernden Gesangs. Noch ist Eder ein kleines Stück davon entfernt, ein neuer Popstar des Folk zu werden, doch scheint ein solches Ziel greifbar nah.



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