Secret Shine - All Of The Stars Artikelbild (groß)
 
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Secret Shine

»All Of The Stars«

[Clairecords / Tonevendor]

Text: Mark Swatek-Evenstein

Für Musik wie diese gibt es nur die Option, zu gefallen oder nicht. Sie bricht keine Gewohnheiten, sie fordert nicht heraus, sie hat keinen Raum, keine Zeit.

Es wirkt letztlich wie ein Zufall, dass dieses Album nicht schon vor zehn oder fünfzehn Jahren erschienen ist, also in der Zeit, als sich Musik dieser Art unter dem etwas unglücklichen Shoegaze-Label einer gewissen Popularität erfreute. Lang genug gibt es Secret Shine, ehemals eine Sarah-Records-Band, in jedem Fall, und sie schreiben sich ihre tatsächlichen oder gefühlten Zeitgenossen auch gleich ins Presse-Info (Slowdive, My Bloody Valentine, Pale Saints).

Nun erscheint das zweite Album von Secret Shine aber 2008, 14 Jahre nach dem ersten, und aus Shoegaze ist Stargaze geworden: kein beschämtes Verstecken junger Unsicherheit, sondern entspanntes Zurücklehnen im Wissen um die Zeitlosigkeit des eigenen Tuns. Wer es so will, bekommt mit der Mischung aus verzerrten Gitarren, Hall, träumenden Melodien und verträumtem Gesang eine Reise in die Schwerelosigkeit der Schönheit.





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