Reverend's Revenge - Ooh Wah Wah Artikelbild (groß)
 
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Reverend's Revenge

»Ooh Wah Wah«

[Hazelwood / Indigo]

Text: Frank Schuster

Ein Album, das mit der Titelmusik einer Lieblingsfernsehserie beginnt, kann kein schlechtes sein. Vor allem bleibt es nicht bei "Catweazle" allein, es folgt dann auch noch das "Munster's Theme"!

Freilich so, wie man es von Mardi Gras.bb kennt (niemand anderes steckt nämlich hinter diesem Instrumental-Seitenprojekt), das heißt: nicht einfach nachgespielt, sondern in dem für den Mannheimer Elfköpfer typischen Stil; sprich: fetter New-Orleans-Brassband-Sound samt lustiger Surf- und Twang-Gitarren. Wurde ja auch mal wieder Zeit, dass die Mardi-Gras-Leute ein richtiges Blaskapellenalbum machen. Erinnert sei an das 2005 initiierte Seitenprojekt The Mighty Three, das in reduzierter Gitarre/Bass/Schlagzeug-Dreierbesetzung zwar gute Songkompositionen abwarf, aber ähnlich wie das letzte reguläre Mardi-Gras.bb-Album "The Exile Itch" die am Frühwerk geschätzten kreolischen Grooves missen ließ. Das holen der Spiritus Rector der Band, Sousafon- und Bass-Spieler Reverend Krug, und sein Gast-Zeremonienmeister Steven Gaeta (Kool Ade Acid Test) nun mit Reverend's Revenge quasi nach.


Auslöser für die Rückbesinnung auf den (fast) reinen Blaskapellensound war eine Bulgarienreise mit Sinti-Musikern. Ein Album mit dem Lieblings-The-Shadows-Stück "Apache" (Mardi Gras trifft Henry Mancini trifft Ennio Morricone) kann kein schlechtes sein.
 



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