Killa Kela
»Ontourvandamage«
Text:
Uwe Buschmann
Diesen Künstlernamen könnte man ad hoc einfach mal mit "Mörder-Kehle" übersetzen. Liegt man gefühlsmäßig zumindest nicht falsch.
Innerhalb der HipHop-Szene (zumindest laut: Roots Manuva, Dizzie Rascal, Neptunes oder Jurassic 5) gilt der Brite nämlich als der Beatboxer, der all seine Konkurrenten in Nullkommanix aus dem Ring haut. Klar, dass dabei kein Album rauskommt, welches dem Fetisch von klaren Songstrukturen anhängt. Es ist eine Reise in straighte HipHop-Sounds, gepaart unter der Leitung von Killa Kelas unglaublichem Beatbox-Talent. Strictly HipHop (-Underground).
Die Tracks sind dabei wie gesagt meist ungehobelt und gern auch etwas chaotisch. Irgendwie mehr ein Mixset-Hörspiel als ein Musik-Album im herkömmlichen Sinne. Was dabei letztendlich von Mensch oder Maschine stammt, ist definitiv nicht mehr zu unterscheiden. Aber das ist wohl auch der Sinn dieser Sache. Ungewöhnlich und faszinierend.
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