The Grand Opening - Beyond The Brightness Artikelbild (groß)
 
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The Grand Opening

»Beyond The Brightness«

[Tapete / Indigo]

Text: Klaas Tigchelaar

Sehr sleazy vorgetragener Großraum-Pop aus Schweden, das ist doch mal was anderes als immer nur dieser Schweinerock. Volvo Kombi statt Saab Turbo, da passt dann auch mal ein Song wie "On The Losing End" rein, kleine Fingerübung am Flügel mit aufgewirbelten Becken und Vibrafon.

 

Spärlich instrumentiert wird hier schwelgerisch jeder Akkord in seiner ganzen Komplexität ausgefächert, und das braucht Zeit. Die sollte man auch als Zuhörer mitbringen, denn wie schon der Vorgänger "There Is Nowhere To Be Found" ist auch dieser Tonträger kein Instant-Produkt, sondern braucht ein bisschen Aufmerksamkeit für ungetrübten Genuss. Strukturell näher an Codeine, Karate und Geoff Farinas Solosachen als am pathetischen Arena-Pop à la Keane geht das Trio um John Roger Olsson konsequent jedem Anflug von Kitsch aus dem Weg. Lieber arbeiten sie noch mal in Slow Motion die letzte swingende Akkordfolge ab, bis sich bei allen ein wohliges Glücksgefühl einstellt.



 



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