Laura Gibson - If You Come To Greet Me Artikelbild (groß)
 
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Laura Gibson

»If You Come To Greet Me«

[Acuarela / Broken Silence / VÖ: 05.07.2007 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Laura Gibson ist 27, lebt in Portland, singt, spielt Konzertgitarre und schreibt Songs. So weit, so unbeträchtlich. Aber Gibson schafft es mit ihrer knarzigen, fast flüsternden Stimme und den präzise verschleppten Rhythmen ganz gut, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

 

Klingt trotzdem ein wenig wie heimlich nachts unter der Bettdecke aufgenommen, wären da nicht die Overdubs mit Cello und Banjo, Lo-Fi-Percussion und andere kleine Soundzutaten, die Produzent Adam Selzer eingeschmuggelt hat. Delta-Blues, Folk, Country, Americana und kleine Lullabys dienen als Grundentwurf, Gibson reduziert alles auf nackte Akkorde, kleine Melodien und intim gesungene Texte über das Wetter und Country-Boys. Was zunächst etwas verhuscht anmutet, entwickelt sich nach mehreren Hördurchgängen zu einer äußerst liebenswerten Songsammlung, deren Tiefgang sich zunehmend von Gibsons Stimme distanziert.



 



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