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Dr Dog

»Fate«

[Park The Van / Rough Trade / VÖ 25.07. / VÖ: 21.07.2008 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Ist ja so eine Sache mit irreführenden Bandnamen. Hier kommen einem fast wie von selbst Dr. Dre und Snoop Dogg hoch. Aber HipHop ist meilenweit entfernt, die Band kommt dazu noch aus Philadelphia, und dann wird schon eher ein Schuh draus, denn Soul ist hier definitiv vorhanden.

 

Stecken geblieben irgendwo zwischen den 60er- und 70er-Jahren, wo Midtempo-Beat-Shantis, Persil-Trommeln, James-Brown-Ekstase und ausgiebige Harmoniegesänge noch der heiße Scheiß waren. Keine Kritik, sondern viel eher Verwunderung. Denn die Überzeugungskraft, mit der Dr Dog einen sleazy Bogen von The Band zu Wilco schlagen, ist so einnehmend wie eine Predigt von Solomon Burke. Nicht innovationsgeil, nicht retro-rockend und für jemanden, der vor dreißig Jahren angefangen hat, die guten Platten zu sammeln, vielleicht sogar obsolet. Trotzdem eine schöne Platte, die auch Blumenkinder-Eltern hübsch finden werden.



 



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