Cellophane Suckers - Bonjour Mon Capitaine Artikelbild (groß)

 
 
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Cellophane Suckers

»Bonjour Mon Capitaine«

[High Noon / Cargo]

Text: Klaas Tigchelaar

Die Kölner "Kick-Ass-Rock'n'Roll"-Band unterscheidet sich seit jeher ein wenig von den anderen tätowierten harten Jungs, die mit solch abgeschmackten Schlachtrufen das nächste Gedeck hinunterstürzen.

 

Während sich irgendwo in der deutschen Provinz das nächste Turbojugend-Chapter gründet, huldigen die Cellophane Suckers weiterhin konsequent dem Honky-Tonk-Piano, der Farfisa-Orgel und schön altmodischen Keith-Richards-Riffs, ohne die Nieten-Koteletten-Jeansjacken-Fraktion allzu sehr zu verschrecken. Prolligen Drei-Akkord-Rock in unter dreieinhalb Minuten gibt es natürlich auch, aber insgesamt wirkt das hier immer eine Spur unverkrampfter und undogmatischer. Zu sauber und versiert für das Garagenrock-Glaubensbekenntnis, zu verspielt mit dem Blues flirtend für die Turbo-Copter-Adepten, sitzen die Cellophane Suckers mit Freude kurzweilige 28 Minuten lang zwischen den berühmten Stühlen.



 



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