Xrfarflight - The Early Bird Catches The Worm, So Clever Worms Get Up Late Artikelbild (groß)

 
 
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Xrfarflight

»The Early Bird Catches The Worm, So Clever Worms Get Up Late«

[CD // www.myspace.com/xrfarflight]

Text: Thomas Markus

Aufbauen und zerlegen, Konstruktion und Dekonstruktion - das Prinzip wird schon im Titel deutlich. Der frühe Vogel fängt den Wurm, so so - Floskelalarm lässt grüßen. Und prompt geht der Spruch andersrum. Songtitel wie "Mad Bedicine" oder "Messy Lane" tun ihr Übriges.


Hier spielt und verdreht jemand wohl gerne. Gut so, schön so - doch das schürt natürlich Erwartungen, die von den zwei Hamburgern auch musikalisch nicht enttäuscht werden. Mit Orgel, Bass, Schlagzeug, Gitarre, ein wenig Electronica und zweistimmigem Gesang wirbelt das Duo so ziemlich alle erdenklichen Sounds durcheinander. Ohne Vorwarnung flanschen sie Dios "Holy Diver"-Winde als Zwischenpart im Opener in einen Rogue-Wave-Song. Im Song "Dream Theater" frickeln sich die beiden in bester Prog-Metal-Manier mit Lo-Fi-Sound durch den Song. Und das überhaupt nicht ungekonnt. The Knacks "My Sharona" brät in Picking-Gitarren, und krumme Rhythmen und Nirvana-Riffs enden in Klingelton-Breaks. Klingt unhörbar? Zu viel des Guten? Keineswegs. Xrfarflight lehnen sich weit aus dem Fenster, haben keinen Bammel vor dem freien Fall und punkten damit auf ganzer Linie.



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