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Letters

»Letters«

[EP // Damenklo Records / VÖ: 30.05.2008 ]

Text: Thomas Markus

Letters sind zu viert und bestehen aus zwei Männern und zwei Frauen. Die beiden Frauen (Steffi und Laura) firmieren auch unter Beißpony und frönen mit diesem Projekt experimenteller Musik mit Performance-Charakter. Laura ist darüber hinaus ebenfalls die Singer/Songwriterin L., die ein Faible für die Szene um das Sidewalk-Cafe in NY hegt.


Der eine Mann (Fabian) hat früher Hardcore mit Of Quiet Walls gespielt, und der Letzte im Bunde (Stefan) ist nach eigener Aussage ein "Pisser bei Gott & Die Welt". Also ein bunter Haufen, der sich da zusammengetan hat. Passend zum Bandnamen ertönt das Klackern einer analogen Schreibmaschine als Intro zu "Mutilation Love Song", dem ersten von vier Tracks auf der selbst betitelten EP. Das Klackern leitet eine düstere Soundcollage ein, mit tiefen Klaviertönen, nöligem Gesang und schrägem Gitarrengeplänkel. "Supernintendo Hausen" trumpft mit noisigen Gitarren und infantilen Computersounds auf, der Gesamtcharakter bleibt jedoch grungig, verzweifelt und dunkel. Die Münchner sind wie eine weniger rockige Version von Babes In Toyland mit Anti-Folk-Charakter. Ein rundes Gesamtpaket, das die vier da zusammenschnüren. Da geht doch was.



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