Valina - A Tempo A Tempo Artikelbild (groß)

 
 
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Valina

»A Tempo A Tempo«

[Trost / Cargo]

Text: Klaas Tigchelaar

Na, das fängt ja gut an. Die ersten Takte des dritten Albums von Valina sind ein einziges Bassdrum-Gewitter und lassen keinen Zweifel daran, dass Don Caballero und Shellac für diesen Soundentwurf Pate gestanden haben. Hat am Ende auch noch Albini himself auf "Aufnahme" gedrückt?


Klar doch, dafür sind die drei aus Linz in Österreich schon zum wiederholten Male extra nach Chicago gejettet. Auf die vertrackten Instrumental-Ausbrüche mit gelegentlichem Trompeteneinsatz legen Valina jedoch im Unterschied zu den Erstgenannten einen recht anschmiegsamen Gesang, der von monoton bis Emo reicht und zunächst mal verstörend wirkt.

Klar, dass man mit rein instrumentaler Musik noch mehr in die Nische kriecht, nach anfänglicher Abneigung ist die Verschmelzung scheinbarer Gegensätze dann aber doch ganz pfiffig angelegt, erweitert die potenzielle Hörerschaft und kann mit dem authentischen Albini-Sound gleichzeitig auch die Mathrock-Fraktion glücklich machen.



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