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Syd Matters

»Ghost Days«

[Because Music / Alive / VÖ: 06.06.2008 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Jonathan Morali, der Kopf hinter der Band Syd Matters kommt aus Paris und würde optisch bestimmt ein hübsches Chansonnier-Klischee abgeben, wenn er sich des Bartes und des Wohlstands-Bäuchleins entledigen würde. Musikalisch beweist er dagegen, dass sich die Franzosen neuerdings immer überzeugender von eben diesem Klischee entfernen, was wohl auch der Bandname unterstreichen soll.


Setzt gleich noch ein paar britische Assoziationen frei. Mit Pink Floyd hat er die Gabe für sphärische Klangteppiche gemein, braucht dafür auf Tour aber wohl bloß einen Minivan, statt 50 LKWs mit Equipment und Musikergeschmeide. Ihm reichen eine Akustikgitarre, ein paar Flöten- und Keyboardflächen im Hintergrund, ein sanftes Schlagzeug und eine Stimme, die Thom Yorke minus Falsett ziemlich nahe kommt. Intime Kuschelsongs zwischen Folk und Firmament-Pop, der ganz ohne Pomp und Exaltiertheit durchaus die Spannung der Erstgenannten erzeugt.




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