Mystery Jets - Twenty One Artikelbild (groß)

 
 
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Mystery Jets

»Twenty One«

[Beggars / Indigo / VÖ: 24.03.2008 ]

Text: Nina Scholz

Im letzten Jahr sah es noch so aus, als wären die Mystery Jets im wahrsten Sinne des Wortes kopflos geworden: Mit dem Ausstieg Henry Harrisons, dem Gitarristen und Vater (!) von Sänger Blaine, waren die Newbies plötzlich auf sich selbst gestellt. Sie taten dann aber das, was in so einer Situation eben das Beste ist: Sie haben crewmäßig aufgestockt und ästhetisch ausgemistet.




Hinzu kam Erol Alkan, und mit ihm entstand ein wesentlich reduzierteres und konzentrierteres Album als das progrockige Debüt "Making Dens". "Twenty One" klingt zwar beim ersten Durchhören wie ein weiteres Machwerk irgendeiner englischen Jungsband, die sich an Retrosound versucht, nach und nach entfaltet sich die Schönheit der Musik aber immer deutlicher: Gleichzeitig catchy und komplex, rührselig und zurückgenommen, poppig und speziell klingt ihr neuer Sound. Blaine singt, quakt und trällert dazu über Liebe, Angst und andere Dramen des jungen Lebens. Kitsch und Wahrheit ergänzen sich in den Texten, so wie auf "Twenty One" überhaupt alles perfekt zueinander findet, so sparsam an Effekten und gleichzeitig detailreich, dass man nur staunen kann.



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