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The Sword

»Gods Of The Earth«

[Kemado / Indigo / VÖ: 28.03.2008 ]

Text: Peter Flore

Vorneweg: Alles, was man musikalisch mit Band- und Albumtitel assoziiert, trifft zu. Das ist gut, denn man möchte ja gerade im Metal nur ungern überfordert werden - und so beackern die Texaner auf ihrem schon zweiten Album jenes Terrain, das schon Black Sabbath oder aktueller beispielsweise die seligen Kyuss bestellten, absolut pflichtbewusst und bar jeder Ironie.




Was freilich schon einmal ein großer Pluspunkt ist, denn wenn es etwas nicht braucht im zeitgenössischen Heavy Metal, dann ein Augenzwinkern. The Sword riffrocken stur, bierig und brachial, klingen dementsprechend beeindruckend dated und damit absolut hinreichend (wenn nicht gar: beachtlich) unmodern. Hin und wieder wird der, wie man so sagt: "schnörkellose Rock" unterbrochen von einem kurzen Akustik-Intro, was einem den nächsten wüsten Tritt in den Unterleib aber nur versüßen will.

Das Schlagzeug scheppert, als bestünde es ausnahmsweise mal nur aus Becken, die Gitarren knarzen so unverfälscht in tieferen Lagen, dass der Eindruck entsteht, hier sei im finalen Mix - wenn überhaupt - nur noch marginal und der Ordnung halber feinjustiert worden. Über allem nölt Gitarrist und Sänger J.D. Cronise wie ein junger, etwas zurechnungsfähigerer Ozzy. Und sagte ich schon, dass man das alles ruhig ohne weitere Vorbehalte gut finden kann?



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