David Lipp & Die Liebe - Die einsamen Häuser Artikelbild (groß)

 
 
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David Lipp & Die Liebe

»Die einsamen Häuser«

[CD / www.davidlipp.com / www.tronrecords.com]

Text: Paula Bongartz

Nach "In Immer: Love" ist "Die einsamen Häuser" das zweite Album des Österreichers David Lipp. Lipp & Die Liebe, das klingt ja dem Namen nach fast wie Begemann & Die Befreiung. Was namentlich so hübsch anmutet, macht beim Anhören der Platte aber Schwierigkeiten. In den Songs werden Gitarrenpickings und Computer bzw. Keyboardsounds, die an Supermario erinnern, mit Boy/Girl-Gesang kombiniert.




So weit, so gut. Allerdings wirkt das Songwriting vor allem wegen der abstrakt-absurden, bedeutungsschwangeren Lyrics dermaßen um den Eindruck von Kunst oder Dekonstruktion bemüht, dass die Songs darüber einfach unangenehm werden. Vielleicht ist das ja in einem Brecht'schen Sinne gewollt, so nach dem Motto: "Ich mach's dem Rezipienten nicht zu bequem!" Wer weiß. Oder Lipp & Die Liebe haben einfach Spaß an einer Art Musik, die einen die ganze Zeit an Performance-Kunst denken lässt - hörbar ist das jedenfalls auf Langstrecke nur bedingt.



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aus Intro #159 (April 2008)
 
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