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Murder By Death

»Red Of Tooth And Claw«

[Vagrant / Pias / Rough Trade / VÖ: 04.03.2008 ]

Text: David Winter

Konzeptalben gut und schön, hier aber scheint sich tatsächlich eine Konzeptband gefunden zu haben. Es gibt keinen Song von Murder By Death, der nicht von Mord und Totschlag, Alkoholismus oder anders bösartigen Dingen handelt.


Und diese Prämisse zieht sich jetzt schon bis zum aktuell vierten Album, dabei hat man sich nicht nur zu Kritikerlieblingen gemausert, sondern auch die höchst eigene Nische gefunden: zwischen Post-Punk und Country, zwischen Nick Cave und Johnny Cash, mit Cellistin Sarah Balliet und der tiefen Stimme von Sänger Adam Turla als Aushängeschilder.

Diesem Stil bleibt auch \"Red Of Tooth And Claw\" treu. Mit düsteren Geschichten, die nach wildem Westen und rauen Sitten klingen, wird die Idee von \"In Bocca Al Lupo\", sich von der Sünde im Allgemeinen und Besonderen inspirieren zu lassen, konsequent weitergestrickt. Und doch ist ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger zu bemerken: Eine stetige Steigerung scheint ebenfalls Konzept zu sein. Die Songstrukturen wirken wilder und gleichzeitig durchdachter, und mit dem instrumentalen \"Theme\" gibt es sogar einen Song, der nicht nur von Ennio Morricone inspiriert ist, sondern ihm sogar gleich offiziell gewidmet wurde.



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