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Danko Jones

»Never Too Loud«

[Bad Taste / Soulfood / VÖ: 29.02.2008 ]

Text: Christian Schlage

Nachdem mich der gute Herr Jones in seinen Anfangstagen nicht wirklich in seinen Bann ziehen konnte, finde ich seine jüngere Entwicklung doch sehr begrüßens- und beachtenswert. Erst mit dem 2006er-Album \"Sleep Is The Enemy\" funkte es (sicher nicht nur) bei mir.


Das aber so nachhaltig, dass ich mich sofort an den früheren Alben abzuarbeiten begann ... Mit dieser persönlichen Historie im Rücken waren die Erwartungen an die neuen Songs entsprechend groß. Also: Mit \"Never Too Loud\" unternimmt Jones mit seinen Kollegen den nächsten logischen Schritt auf der Karriere- und Entwicklungsleiter.

Seine überragenden Songschreiberqualitäten hat er längst unter Beweis gestellt, nun ist er auch mit seinem Sound fast beim Optimum angelangt. \"Never Too Loud\" ist ein Album, das in seiner Art und seiner Geschlossenheit absolut herausragt. Jedes Stück für sich ein Höhepunkt. Ob bei \"City Streets\" Phil Lynotts Thin Lizzy durchklingen oder Ex-Kyuss John Garcia bei \"Forrest For The Trees\" zum Gesangsduell antritt - dieses Album können nicht mal die albernen \"Drop-outs\" und sonstigen lästigen \"Kopier mich bloß nicht\"-Maßnahmen der Plattenfirma aus der Bahn werfen. Und ich gehe sicher nicht zu weit, wenn ich prophezeie: An diesem Album werden eine Menge mehr Menschen ihre Freude haben!



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