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The Aim Of Design Is To Define Space

»Aimthusiasm«

[Haute Areal / VÖ: 22.02.2008 ]

Text: Jasmin Lütz

\"Geboren im Winter\" und \"Das Radio brennt\". Seit den ersten Veröffentlichungen schwanken die Berlin/Brandenburger Rocker The Aim Of Design Is To Define Space zwischen Lob und Tadel. Die Texte gelten als intellektueller Rotz, deren Inhalt sich aber schnell als angenehme Abwechslung zur gängigen Tocotronic-Lyrik erweist.


Die Szene-Junkies um Gitarrist und Songschreiber Schulzky lieben die Dramatik, und so beginnt der Opener gleich mit einer gängigen Schrammel-Tragödie: \"Mein See hat viele Ufer\", deren zweite, düstere Version am Ende Charlton Heston gewidmet ist. Könnte wieder ein Kritikpunkt sein, ob man den ollen Waffenbefürworter tatsächlich namentlich pleasen muss. Hier geht es aber nur um das bombastische Finale, was an Hestons Verkörperung in \"Ben Hur\" erinnern soll. Die Jungs haben nun mal ein Faible für berühmte Persönlichkeiten, so spielten in der Vergangenheit bereits Dave Gahan oder Harald Juhnke eine Rolle. Der zweite Song \"Geboren im Winter\" kuschelt sich da schon liebevoller ins Gehör. Eine gängige Popmelodie fürs innere Radio. Zwischen Armageddon und wilder Liebesmüh setzen TAODITDS diesmal mehr auf zutraulichen Powerpop. Nicht verwendete Textzeilen wie \"Ich gebe meiner Katze das richtige Futter / Sonst zickt sie rum und macht auf meine Bibel von Luther\" (\"Nach falsch kommt richtig\") hätten das Hitpotenzial noch deutlich verbessert.



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