BEWERTEN
 

MIT

»Coda«

[Haute Areal / VÖ: 14.03.2008 ]

Text: Sebastian Ingenhoff

Anlässlich der EP 'Deine Eltern' prognostizierte INTRO #139, dass die Band MIT spätestens ein Jahr später vom Cover dieses Magazins heruntergrinsen würde. Nun gut, mittlerweile sind streng genommen 18 Monate vergangen. Und statt der Titelgeschichte kommt nächste Ausgabe (April) erst mal die ganz große Story. Immerhin! Die Kölner Band, deren Mitglieder allesamt Anfang zwanzig sind, hat nämlich gerade mit Namosh in Berlin das erste reguläre Album aufgenommen. Und dennoch: Die Bandgeschichte von MIT auf zweieinhalbtausend Zeichen auszubreiten ist nahezu unmöglich.


Man spielte wohl häufiger in London als hierzulande, veröffentlichte bereits Platten in Japan und gab den Supportact für wahrscheinlich jede zuletzt relevante Indieband. Tamer: \"Als wir vor ungefähr zwei Jahren Mit gegründet haben, hatten wir ziemlich genaue Vorstellungen, was wir machen wollten. Eine Art Phantomband, die plötzlich auftaucht, kurz spielt und dann wieder verschwindet. Viele Gigs auf überfüllten Partys in Köln, Berlin und London schienen uns da genau richtig.\" Aus dem wieder Verschwinden ist ja zum Glück nichts geworden.

Kölner darf man die drei mittlerweile auch nicht mehr nennen, denn Schlagzeuger Felix und Moog-Bediener Tamer haben unlängst Reißaus genommen in Richtung Berlin. Dort haben sie sich mit Namosh angefreundet, berufsmäßig exzentrischer Elektronikmusiker und Gender-Basher, darin übrigens nicht minder genial als Khan oder Peaches. Tamer: \"Namosh hatte bereits beim ersten Treffen alle unsere Überlegungen und Ideen verstanden und konnte sie im Studio teilweise besser kommunizieren als wir.\"


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