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Home Of The Lame

»Sing What You Know«

[Grand Hotel Van Cleef / Indigo / VÖ: 22.01.2008 ]

Text: Manuel Czauderna

Hm, irgendwie etwas langweilig, aber ganz nett. Ne, kann ja nicht sein. Am besten noch mal von vorne hören. Ja, schon besser. Definitiv mehr als nett. Aber geht da noch mehr? Noch einmal von vorne. Yes, da ist es!


Dass Felix Gebhard ein großartiger Singer- und Songwriter an der Akustikgitarre ist, wussten wir ja dank Thees Uhlmann, der ihn zuerst als Support für Tomte und dann für sein Grand-Hotel-Van-Cleef-Label verpflichtete, schon länger.

Dass Felix Gebhard aber noch mehr drauf hat, als nur den einsamen Wolf an der Gitarre, konnten wir bisher nur erahnen. Die Gewissheit darüber gibt es jetzt - spätestens nach dem dritten Hören seines neuen Albums. Denn für dieses hat der gebürtige Hannoveraner, der mal in Schweden, mal in Hamburg anzutreffen ist, eine Band um sich versammelt. Und die steht ihm richtig gut. Home Of The Lame sind jetzt auch Alex Böll (Bass), Christian Hake (Schlagzeug) und Ingo Schröder (Gitarre). Zusammen spielen sie lupenreine Popsongs, die im Gegensatz zum einsamen Vorgänger \"Here, Of All Places\" auch mal rocken dürfen.

In Kombination mit der aufwändigeren Produktion ergeben sich so spätestens nach ein paar Rotationen sehr schöne und radiotaugliche Hits, wie zum Beispiel der den Sixties Respekt zollende Opener \"Old Songs\" oder das radioskeptische \"The Radio\". Das Ganze klingt dabei immer noch so angenehm amerikanisch, wie es wohl sonst keine deutsche Band hinbekommt. Ein Album, detailverliebt instrumentiert, mit viel Raum zum Entdecken. Ihr seid dran.




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