Nada Surf
»Lucky«
[City Slang / Universal / VÖ: 22.01.2008 ]
Text:
Henrik Drüner
[9 Kommentare]
Es ist zu hoffen, dass \"Lucky\" die gleiche Wendung nimmt, die aus dem \"Let Go\"-Album das \"Let Go\"-Meisterwerk werden ließ. Zu Beginn als mediokres Popalbum abgetan, strahlten dessen Songs, anstatt irgendwann abzuschlaffen, immer heller, makelloser und unfassbarer. Beim fünften Album vertrauen Nada Surf weiterhin ihrer Stärke, aus gewöhnlichen Song-Elementen ungemein Größeres zu schöpfen. Ganz gleich, ob bei Arrangements, Harmonien oder Texten - Sänger und Gitarrist Matthew Caws, Bassist Daniel Lorca, der es im Gegensatz zum Bandchef hartnäckig verhindert, als Sympathieträger zu gelten sowie Schlagzeuger Ira Elliot verstehen es, sich identifikationsstiftend zwischen Americana, Pop und Indie zu verorten.
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danny_b 22.01.2008 | 13:20:07
Bitte, aber "weightless" ist Song Nummero 6, der Einstieg ins Album ist "see these bones". Und damit Anwärter auf "Bester Albumeinstieg der Popgeschichte".
Ansonsten aber ganz gut geschrieben, vor allem der letzte Satz ist wahr.
solaris 22.01.2008 | 14:28:18
@danny_b: so krumme dinger entstehen, wenn die trackliste der zu rezensierenden cd nur noch wenig mit der finalen version zu tun hat. ich ging davon aus, dass es dabei bleibt...
Gandalf 22.01.2008 | 22:58:44
Graue Eminenz
da hat sich der wigger bei spon auch drber beschwert
Axolotl 25.01.2008 | 00:34:42
Na, da surft bei mir gar nix.
Eser 25.01.2008 | 17:53:08
see my vest!
gutes album. es fehlt aber an den ganz grossen songs.
Kjell 25.01.2008 | 18:44:12
my favourite bit of criticism
Das obskure "The Fox" finde ich ziemlich groß. Sonst aber nur drei, vier passable Lieder ausgemacht. Bis jetzt.
Polarstern 26.01.2008 | 01:42:13
Mit See These Bones, Are You Lightning und Ice On The Wing hat das Album meiner Meinung nach mindestens 3 wirklich große Songs.
Überhaupt freu ich mich riesig daß Lucky vielschichtiger und nicht mehr so offensichtlich wie die letzte Platte geworden ist. An Let Go kommt es wohl langfristig nicht ran, dazu ist es wohl zu glatt - aber daß muß es ja auch gar nicht!
Tolles Album, find ich!
rockotron 26.01.2008 | 13:44:17
lackaffe
knüpft insgesamt an das auch schon nur mittelmässige "the weight is a gift" an. ein paar schöne songs sind auszumachen, aber irgendwie nichts für die ewigkeit.
ich muss sagen, dass mich im rahmen ähnlicher musik das chris walla (death cab for cutie) soloalbum mehr berührt. mal so als anregung.
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