Sarah Bettens
»Shine«
[Naive / Indigo / VÖ: 26.11.2007 ]
Text:
Sandra Brosi / Christian Steinbrink
Die Amerikanerin Sarah Bettens könnte auch ein Stück weit das lange apostrophierte 90er-Revival repräsentieren. Immerhin erinnert ihr Alt.Rock an große Stimmen dieser Epoche. So sehr, dass man sich nicht fürchten sollte, auch mal was zu sagen, was sich anhört wie \\"Alanis Morissette\\" oder \\"Fiona Apple\\". Ja, jetzt ist es raus. Bettens ist eben musikalisch, bringt eine große Stimme ein, mit der sie spielen kann, und die Band klingt immer leicht abgehangen nach Indie-Country. Trotz des 90s-Bezugs ist \\"Shine\\" dabei keinesfalls datet - okay, ein bisschen, aber nur ein bisschen. Sandra Brosi
Irgendwie scheint Sarah Bettens den Absprung vom sinkenden Schiff ihrer ehemaligen Band K's Choice ja geschafft zu haben. Denn ihr Solodebüt hat ansehnliche Reaktionen eingefahren, sogar, ohne dass Bettens etwas an ihrem Stil hätte ändern müssen. Und nun hat ihr eine belgische Tageszeitung 180.000 Kopien von \\"Shine\\" abgekauft, um sie einer Ausgabe beizulegen - ein so furioser wie perfider Coup. Und das, obwohl das Album nicht mal aufregend klingt. Christian Steinbrink
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