BEWERTEN
 

Foo Fighters

»Echoes, Silence, Patience & Grace«

[SonyBMG / VÖ: 17.10.2007 ]

Text: Anna M Stiefvater

Die Foo Fighters haben es ja zu beachtlichem und durchaus berechtigtem Ruhm gebracht. Und weil das so ist, wird dieses Album unweigerlich den Weg in viele Plattensammlungen finden, wo man es dann ein paarmal hören und für \"recht gut\" befinden wird. Der Opener \"The Pretender\" knallt in jedem Fall annehmbar, danach passiert zwar ziemlich schnell nichts mehr, das aber durchaus solide, melodienreich und unverwechselbar nach Foo Fighters klingend.


Okay, gelegentlich schert es gefährlich Richtung 80er-MOR-Rock aus, und bei der Ballade ganz zum Schluss müsste wohl sogar Elton John kurz zucken. Aber es gibt große Refrains und laute Gitarren, es gibt Grohl'sche Melancholie und jede Menge Lärm. Nach dieser Anfangsphase wird das Album dann ins Regal wandern und fortan ein eher ruhiges Dasein führen. Ab und zu wird es einem ins Auge fallen, und man wird sich fragen, warum man es eigentlich nie hört. Dann wird man es vielleicht hervorziehen und auflegen, es zu schätzen wissen und bis zum nächsten Mal wieder komplett vergessen. Die Unverwundbarkeit des Foo-Fighters-Mythos' wird's überleben.



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