Imani Coppola
»The Black & White Album«
[Ipecac / Southern / VÖ: 23.11.2007 ]
Text:
Martin Büsser
[2 Kommentare]
Mike Patton hat immer wieder seine musikalische Offenheit betont. Eigentlich macht der Mann seit seinem Weggang von Faith No More nichts anderes, als seine Offenheit zu betonen. Dies hat uns immerhin das Ipecac-Label mit einigen großartigen Veröffentlichungen beschert, doch nichts ist vor Entgleisungen weniger sicher als Offenheit, die keine Verbindlichkeit kennt.
Imani Coppola, im Info ziemlich daneben als \\"bi-racial beauty\\" gepriesen, ist eine solche Entgleisung. Wer dieser Musik aufgrund von Coppolas Mitgliedschaft bei Peeping Tom wohlwollend begegnen mag, indem er ihr Ironie unterstellt, liegt falsch: Bereits Peeping Tom spielen völlig ironie- und humorlose Musiker-Musik. So auch dieser Rockröhren-Soul-Mix. Als female Version von Bon Jovi, Red Hot Chili Peppers und Guns N' Roses mag sie die Männerherzen und Charts erobern - wer nichts anderes will, der/dem sei dies auch gegönnt. Für alle anderen Frauen und bisweilen auch Männer, die aus Gender-Gründen, aber auch aus ästhetischen Erwägungen an einer Abschaffung von Rock interessiert sind, bedeutet solche Musik jedoch nichts anderes als einen Rückschlag.
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hawk83gut 09.11.2007 | 18:27:54
ich mag die platte auch nur so halb, aber die vergleiche hier sind völlig aus der luft gegriffen. wenn man sich ein album nur zweimal anhört packt man am besten die gender-keule aus, das funktioniert ja immer.
ekelhaft.
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