BEWERTEN
 

Stereophonics

»Pull The Pin«

[V2 / Universal / VÖ: 12.10.2007 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Kann man mit elf Jahren schon Dinosaurier sein? Obwohl die Band um Kelly Jones ja erst 1996 gegründet wurde, kommt es einem vor, als sei sie schon seit Dekaden präsent. In regelmäßigen Abständen werfen sie eine neue Platte aus, spielen im UK große Stadien und bei uns die mittelgroßen Hallen, bis auf einen Schlagzeugerwechsel keine Unregelmäßigkeiten oder gar Skandale.


Grundsätzlich bietet das Trio aus Wales auf Album Nummer sechs wieder genau das, was der Fan erwartet: Wieder gibt es kraftvolle Gitarrenbretter wie \\"Soldiers Make Good Targets\\" und \\"Bank Holiday Monday\\", melancholische Mid-Tempo-Songs wie \\"It Means Nothing\\" und das wunderschöne \\"Daisy Lane\\" oder akustische Kleinode wie \\"Bright Red Star\\". Erstaunlicherweise können die Stereophonics das Niveau auf \\"Pull The Pin\\" durchgängig hoch halten. Waren auf den letzten drei Alben stets ein paar schwächere Songs und mancher Bluesrock-Totalausfall dabei, liefern sie hier ein sehr kurzweiliges, konzentriertes Album ab, wie man es den jungen Dinosauriern eigentlich gar nicht mehr zugetraut hätte.



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