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»We Can Create«

[Mute / Emi / VÖ: 13.07.2007 ]

Text: Christoph Büscher

Das Erstlingswerk von James Chapman ist ein Album voller typischer Nachtmusik. Dabei klingen die 16-Spur-Schlafzimmer-Aufnahmen des Engländers keineswegs düster. Doch die Mischung aus elektronischer und psychedelischer Popmusik hat etwas Schwereloses, sehr Schwelgerisches und klingt auf eine besondere Art und Weise entrückt. Denn Chapman schichtet Synthie-Streicher und Gitarren mit elektronischen Klängen zu einem Gesamtsound, der an die besten Momente klassischer Shoegazer-Bands wie Slowdive, Ride oder Lush erinnert - My Bloody Valentine und Spiritualized nicht zu vergessen, die sogar im Info explizit Erwähnung finden.


Anders als bei Caribou, dem zweiten großen Psychedelik-Freak dieser Tage, leben Songs wie \\"Lost My Soul\\" oder \\"Don't Fear\\" nicht unbedingt von ihrer ungewöhnlichen Instrumentierung, stattdessen begeistern diese Nummern durch eingängige Melodien und ihren Breitwand-Sound. Ein tolles Debüt voller Musik, die hoch aus den Wolken kommt.



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