BEWERTEN
 

Kula Shaker

»Strangefolk«

[Essential Music / Indigo / VÖ: 17.08.2007 ]

Text: Frank Schuster

Seit acht Jahren gab es kein neues Album von Kula Shaker. Die Band hatte sich aufgelöst, Sänger/Gitarrist Crispian Mills den Nachfolger The Jeevas gegründet, nachdem die Erfolgskurve nach unten wies. Dabei hatten die Britpopper 1997 mit ihrem Debüt \\"K\\" einen fulminanten Start hingelegt. In einer Zeit, als Oasis und Blur um das Erbe der Beatles und Kinks stritten, traten Kula Shaker in die Fußstapfen der frühen Pink Floyd. Sie hauchten dem Britpop Psychedelia und Räucherstäbchen-Spiritualismus ein.


Davon ist auf dem Comeback wenig übrig, es setzt eher den Kurs des 1999er-Albums \\"Peasants, Pigs & Astronauts\\" fort: kerniger Rock samt bratzelnder Gitarren und pluckernder Hammond-B3-Orgel - gleichwohl komplex arrangiert. Eine gelungene Symbiose aus Cool-Britannia-Pop und Heavy-Prog-Rock. Mal ausnahmsweise kein unnötiges Comeback.



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