Bishop Allen
»The Broken String«
[Dead Oceans / Cargo / VÖ: 17.07.2007 ]
Text:
Christine Käppeler
Bishop Allen sind eine unfassbar smarte Band. So smart, dass es fast unheimlich ist. Justin Rice und Christian Rudder haben Harvard absolviert, aber es ist ihnen nicht zu blöde, in einem Independentfilm als Riesentauben zu musizieren. 2006 gab es von ihnen monatlich eine EP, und am Ende des Jahres hatten sie 58 Songs und einen Plattenvertrag mit Dead Oceans, einem Ableger des großartigen Labels Secret Canadian.
Alles richtig gemacht, und vielleicht liegt es wirklich an diesen positiven Komponenten, dass ihre Platte so wahnsinnig lebensbejahend klingt wie ein laut in die Welt gerufenes \\"Yes\\". Es gibt ein Stück mit einem extrem simpel programmierten Beat und einen Song mit einer Klarinette, die ganz schön dilettantisch gespielt wird. Aber sie haben ein Gespür für subtile Arrangements und für Instrumente mit einem altertümlichen Sound. Sie haben einen Blick für bescheuerte Details, und sie stellen die richtigen Fragen: \\"What's The Chinese Word For Cheese?\\" Und nicht zuletzt sind da noch die Vocals: als wäre Conor Oberst voll mit Endorphinen und einfach mal happy.
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