Shannon Wright & The Flesh
»Let In The Light & Firetower«
[Quarterstick / Unter Schafen / Al!ve & Gern Bland Al!ve / VÖ: 11.05.2007 ]
Text:
Ulrike Puth
Shannon Wright ist nun mittlerweile schon beim fünften Album angelangt. Indie-Darling und Durchbruch – auf beiden Hochzeiten wird getanzt, und dabei spielen sich schwelgerische Gitarren-Songwriter-Momente ab. Ein bisschen Nineties meint man rauszuhören, in Form der markanten Stimme à la Alanis Morissette, aber auch durch den American-Music-Club-Touch in den Arrangements. „Let In The Light“ ist sicher kein hypermodernes Album, dafür aber ein umso geschmackvolleres, das sich nicht hinter dem ganzen geifernden New-Wave-Quatsch der Saison verstecken muss. Jenem Hipster-Sound etwas näher stehen dagegen The Flesh. Aber keine Sorge, auch hier gibt’s keinen Cure’n’Gang-Of-Four-Aufguss, denn die Four-Piece-NY-Band mit Sängerin hat ihre Nägel zwar angeschrägt, kommt aber dennoch straight durch den Brustkorb, wenn sie zusticht. Flimmer-Keyboard, Hektik, amtliches Songwriting. Spröder Rock auf Schweiß mit Stil.
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