BEWERTEN
 

Patrick Wolf

»The Magic Position«

[Universal / VÖ: 27.02.2007 ]

Text: Martin Büsser

Patrick Wolf ist im Pop angekommen. Und der steht ihm sehr gut, passt allemal zu seinem queeren Konzept der ständigen Identitätsverschiebung. Im Gegensatz zum Vorgänger „Wind In The Wires“, der noch unsicher zwischen Indie-Folk und Elektropop pendelte, hat die Musik nun Konsistenz angenommen und eine klare Richtung gefunden. Die Arrangements sind opulent, aber nicht zu üppig, der Gesang packt zu und bleibt hängen. Natürlich schwebt über alledem der Geist der frühen Achtziger, die großen Pop-Visionen von ABC bis Tears For Fears werden noch einmal verquirlt. Aber das macht nichts, denn das ist genau das Terrain, in dem Wolfs Musik erstmals nicht nach Gehversuch klingt, sondern standfest geworden ist.




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