Bark Bark Bark
»Haunts«
[Retard Disco / Al!ve / VÖ: 10.10.2007 ]
Text:
Henrik Drüner
Jacob Safari alias Jacob Cooper aus Tucson, Arizona ist auf den Hund gekommen. Gerade 16, hantierte er mit verfremdeten Spielzeuginstrumenten herum und nannte das Ein-Mann-Projekt Bark Bark Bark. Jetzt, vier Jahre später, kann der Schlagzeuger und Konsolenfreak auf 21.000 MySpace-Freunde und sein Debütalbum „Haunts“ verweisen. Ist das stark? Nur bedingt. Die Lo-Fi-Electro-Klavier-Schräglagen bestehen größtenteils aus einer Ansammlung von kruden Drumcomputer-Beats, naiven Spielkonsolen-Sounds und einigen Noise-Attacken. Bis auf „Brand New Shoes“ dominiert ein mangelhaftes Gespür für Songwriting. Und wenn die selbst ernannte „lustigste Person der Welt“ davon singt, ihre fremdgehende Freundin im See zu versenken, muss man nicht lachen.
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