David Vandervelde
»The Moonstation House Band«
[Secretly Canadian / Cargo / VÖ: 26.01.2007 ]
Text:
Klaas Tigchelaar
Das ist doch mal ein Statement gegen quantitativ ausufernde Veröffentlichungspolitik: Zwei Jahre hat sich David Vandervelde im Studio von Jay Bennett (Ex-Wilco) eingeschlossen und ging am Ende mit 30 Minuten Material in Form von acht Songs nach Hause. Bequeme Vinyl-LP-Distanz also, und auch der Sound schließt moderne Gestaltungsmöglichkeiten aus. In Vanderveldes Kemenate waren mit Sicherheit Bowies “Hunky Dory” und die eine oder andere Glamrock-Compilation verfügbar, altgediente Tasteninstrumente, urige Synthies und vielleicht auch ein paar psychedelische Draufschicker. Die Fleißarbeit hat sich gelohnt, anmutig bis ruppig rauschen Vanderveldes aufwendig arrangierte Kompositionen vorbei, und dann muss man direkt noch mal auf “Play” drücken.
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