BEWERTEN
 

Field Music

»Tones Of Town«

[Coop / Rough Trade / VÖ: 23.03.2007 ]

Text: Anne Westphal

Sunderland? Sunderland? Also echt, wo liegt denn Sunderland? Die kleine englische Stadt wird ihren Platz auf der Karte des Pop wohl noch bekommen müssen, aber immerhin kommen da Dave Stewart, die Futureheads und auch Field Music her. Letztere verbreiten auf ihrem zweiten Album “Tones Of Town” allerdings ein schrecklich modernes Gefühl von Heimatlosigkeit. Der Titel “A House Is Not A Home” erzählt so eine Geschichte, wobei die Streicherarrangements ihr Zuhause definitiv auch in “Eleanor Rigby” oder bei The Divine Comedy finden könnten. Die drei Exzentriker von Field Music streuen in ihre kantig konstruierten Songs voller holpriger Rhythmen lauter Popversatzstücke, als wären sie die Beach Boys des Twee Pop. Das Ganze kombiniert sich auf diesem außerordentlich wohl geratenen Album zu einer zappeligen Mischung aus Belle & Sebastian und Maximo Park, die Field Music wohl nicht umsonst schon als Opener für ihre Shows hatten. Die Nordengländer haben’s halt drauf.




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