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The Go Find

»Stars On The Wall«

[Morr Music / Indigo / Hausmusik / VÖ: 30.03.2007 ]

Text: Christian Wessels

The Go Find sind so gut, wie Phoenix es oft gerne wären: schlank, elegant und akzentuiert. Kleine Rückblende: Der Antwerpener Dieter Sermeus hatte sich vor einigen Jahren von seinem Freund Arne van Petegem (Styrofoam) die Welt der Indietronics erklären lassen und daraus seine ganz eigene Les- und Machart entwickelt. Das Go-Find-Debüt „Miami“, im Spätsommer 2004 erschienen, war ein herzliches Klassentreffen: warmherzige Electronica, dezente Gitarren und schüchterne, trotzdem sehr ausdefinierte Vocals ergänzten einander, freuten sich übereinander. Der Nachfolger „Stars On The Wall“ ist mehr Bandalbum, mehr Miteinander. Ein Gemeinschaftsprodukt, das die Summe der einzelnen Musiker unter einer wohlig-smarten Decke vereint. Tolle Melodien, kleinteilige Dramaturgien, luftige und lebhafte Arrangements. In solch einem Kontext können schon ein lässiger Beat, ein geschickt gesetzter Handclap oder ein übersichtliches Gitarren-Picking riesige Wirkung erzielen. Im Idealfall fügt sich dies alles zusammen zu „good sounding danceable pop tunes“, wie Sermeus selbst sagt. Das klingt im ersten Augenblick nach einem bescheidenen Anspruch. Ist es aber eigentlich nicht. Ganz und gar nicht. Umso schöner, wenn es klappt.


   



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