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Hanne Hukkelberg

»Rykestraße 68«

[Nettwerk / Soulfood / VÖ: 02.03.2007 ]

Text: Martin Büsser
[7 Kommentare]

Bitte alles vergessen, was euch an Klischees über Vokal-Jazz durch den Kopf geistert. Mit Vokal-Jazz wird die Norwegerin zwar gerne klassifiziert, doch dieses Etikett versperrt im Grunde nur den Zugang zu ihrer großartigen, leicht versponnenen, ein bisschen folkigen Popmusik, deren Verbreitung sicher mehr geholfen wäre, wenn man sie in einem Zusammenhang mit CocoRosie und Joanna Newsom nennen würde. Hukkelbergs Gesang ist durchaus am Jazz geschult, doch ihre Stücke sind ungemein einfach gehalten, ganz ohne artistische Kapriolen. Hier passiert zwar sehr viel Kleinteiliges, doch meist bleibt es unter der Oberfläche. Von Elektronik über Pedal Steel Guitar bis zu eher ungewöhnlichen Instrumenten wie Weingläsern und Geschirrspülbürsten hat Hukkelberg zwar viel aufgefahren, das transparente Klangbild jedoch nie zugekleistert. Ihre Musik bleibt stets luftig, verhalten und auf ebenso minimalistische Weise von Jazz durchdrungen wie Robert Wyatts Aufnahmen aus den 1980ern. „Rykestraße 68“, benannt nach ihrem temporären Wohnort in Berlin, ist ein seltener Fall von gelungener Verbindung aus Kunstmusik und Pop, was nicht zuletzt durch ein hervorragend eigenwilliges Cover des Pixies-Klassikers „Break My Body“ unter Beweis gestellt wird.




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  • User: tidbit
  • tidbit 08.04.2007 | 12:25:45
    (@_@)oO0°*´¸.•’´¯)i°&#9829
    'cocorosie' gehen vielleicht ein bisschen in die richtung, aber 'newsom' ist schon wieder ne andere schiene, .......

    dann schon eher mit 'midaircondo' zu vergleichen

  • User: stina67
  • stina67 10.04.2007 | 13:13:34

    auf jeden fall ist das album toll.

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