BEWERTEN
 

Jason Rowe

»Lovelife«

[Four Music / SonyBMG / VÖ: 02.03.2007 ]

Text: Uwe Buschmann

Die Rückkehr des britischen Gefühlspop: Pop-Autodidakt Jason Rowe, in Bristol aufgewachsen, fuhr seine ersten musikalischen Meriten unter dem Namen JAI in Amerika ein und kehrt nun mit seinem neuen Album wieder in die alte Welt zurück. „Lovelife“ durchstreift das Pop-Panorama und sammelt dabei allerlei Schnickschnack auf: eine alte Drum-Maschine, die Harmonielehre von 10cc, das Ende der Pilzköpfe. Wobei oft auch ein ziemlicher Groove in der Luft liegt. Aus den ruckartigen Stoßgebeten werden weiche Beckenschwünge. Aus echten Tränenziehern werden schmissige Mit-Crooner. Ist echt ansteckend. Unabhängiger Underground-Pop der besonderen Art. Dass das eigene Liebesleben dagegen zwangsläufig eher trist und eintönig abschneiden muss, nimmt man dabei gerne in Kauf.




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