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Dextro

»Consequence Music«

[Groenland / Cargo / VÖ: 26.03.2007 ]

Text: Sascha Seiler

Mehr aus dem magischen Reich der esoterisch angehauchten Sphärenmusik. Aber wir haben doch schon Sigur Rós und Mogwai, brauchen wir auch noch Dextro? Ähnlich wie selbige agiert nämlich die Band aus Schottland: instrumentale Kompositionen, manchmal untermalt mit verhallten Ansätzen von Gesang, der jedoch bald wieder im Klangraum verschwindet. Dazu, das wird hier zum Kompositionsprinzip, das, was Mastermind Mackenzie als „field sounds“ bezeichnet: Klangfetzen aus dem Alltag, mit deren Provenienz die Bedeutung der Songs erklärt werden soll. Das sind die Geräusche, die man auf überfüllten japanischen Straßen hört („Bladder Wrack“), oder ein Tintenstrahldrucker, der zum Drumsound geloopt wird auf „Calcutec“. Man weiß das alles, weil Mackenzie es einem vorher erklärt hat. Ansonsten ist die Musik sehr sphärisch, dicht und natürlich überaus atmosphärisch – „skandinavisch“ ist man fast verleitet zu sagen – und überzeugt leider nicht auf ganzer Linie. Dem Album etwas wirklich Spannendes abzugewinnen wird den wenigsten gegeben sein, auch wenn man nicht unterschätzen sollte, dass es mit der Zeit (und der Information, was das nun wieder für elementare Geräusche sind) gewinnt.




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