Dear And The Headlights
»Small Steps, Heavy Hooves«
[Equal Vision / Cargo / VÖ: 23.02.2007 ]
Text:
Christian Steinbrink
[2 Kommentare]
War Equal Vision nicht mal ein Hardcore-Label? Das, was Dear And The Headlights machen, ist jedenfalls nicht mehr Hardcore. Sondern Indie-Pop klarster Sorte, sogar eher britischer als amerikanischer Prägung. Indie-Pop, der vor allem gesanglich neben deutlichen Conor-Oberst-Einflüssen gerne mal Coldplay adaptiert, aber letztendlich alles von Emo über Collegerock bis hin zu Folk repräsentiert. Indie-Pop, der trotz ausgeprägter Konzentration auf die Musik ums Verrecken nicht spannend werden will. Zwar mit durchaus ambitionierten Strukturen, aber klanglich zu oft blank, durchschaubar, so aufs Radio aus. Der Sänger windet sich durch seine Harmonien, auf die die Musik sehr ergeben ausgerichtet ist, und könnte damit in England durchaus Erfolg haben. Für weiteren Ruhm wird’s zunächst mal nicht reichen. Zu sehr Gemischtwarenladen, vieles davon auch noch Secondhand. Andererseits muss man konstatieren und der Band zugutehalten: So eine Brit-Affinität hat man von noch keiner Band aus Phoenix, Arizona gehört. Vielleicht gehen sie ja zu Hause als mutige Visionäre durch.
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Kommentare
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ichosehorses 22.03.2007 | 15:02:33
Die Demos waren soviel besser. Das Album ist langweilig.
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