The Grand Opening
»There Is Nowhere To Be Found«
Diese Platte trägt ein Romantisierungspotenzial unter der Haube, da wird einem ja ganz schummerig. The Grand Opening strahlen sowohl in der (spartanischen) Instrumentierung als auch stimmlich eine Größe und Weite aus, wie man sie vor allem von den riesigen, seltsamen und auch recht unendlichen Landschaften Skandinaviens kennt. Okay, das ist reichlich plakativ, und über den Bandnamen wird man extra noch mal mit der Nase drauf gestoßen. Tatsächlich gelingt es John Roger Olsson auf seinem Debütalbum dann aber auch, eine Landschaft vor das innere Auge zu schubsen, die vor Romantik nur so strotzt. Ohne zu triefen allerdings.
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