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Clara Hill

»All I Can Provide«

[Sonar Kollektiv / Rough Trade / VÖ: 25.08.2006 ]

Text: Burkhard Welz, Burkhard Welz

Cara Hill, Angehörige des Sonar Kollektivs, hat sich mit dieser Platte einen Traum erfüllt. Auf „All I Can Provide“ kooperiert sie mit ihren Lieblingsproduzenten all around the world. Und auch die sind viel beschäftigt bzw. stehen für eine gewisse Independent-Struktur und -Arbeitsweise, die nach wie vor für viele Relevanz und System hat. Allen voran King Britt, der unlängst mit seinem Detroit-Techno-Projekt The Nova Dream Sequence verblüffte. Nicht minder prominent der Rest der Riege: Georg Levin, Vikter Duplaix, Tonee, Atjazz, Slope, Charles Webster, Meitz und Sandboy (Tobias Meggle, Ex-Beanfield). Hier verhält es sich jedoch anders als bei Popsternchen, die sich von irgendeinem angesagten Produzenten Beats und Songs auf den Leib schneidern lassen, denn Clara Hill hat ihre Ausflüge allesamt noch mal höchstselbst überarbeitet. So wirkt ihr zweites Album homogen und stringent und auch zugänglicher als das Debüt. Tonee, Georg Levin und Vikter Duplaix dürfen mitsingen, ansonsten tanzt Clara allein auf ihrem stimmlichen Vulkan. Schmelz – ja. Possierlicher Kleinmädchencharme – nö. Hier weiß jemand, was er will – und schönes Songwriting gibt es als Bonus noch gratis dazu.




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