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Platten der Woche

»Alben vom 15.09.06«

Text: Daniel Koch

Noch Geld auf der Bank und zuwenig Platten im Schrank? Hier alle Intro-relevanten Platten der Woche - wie gewohnt mit der entsprechenden Review oder ein, zwei Zeilen als Orientierung. Eine Anregung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit indes. Here we go:

Arrested Development - Since The Last Time (Edel)

Bonnie Prince Billy - The Letting Go (Domino/ Rough Trade)

Dan The Automator - Presents 2K7 (Decon/ Groove Attack)

Darkel - Darkel (Labels/ EMI)

Dead Celebrity Status - Blood Music (Bodog Music/ Edel)

Diverse - Gestatten, Wir kommen aus Hamburg! (EMI Music)
Woran liegt es bloß, dass die Hamburger immer so melancholisch vor sich her musizieren? Liegt's am Wetter? Oder an der Seeluft? Antworten liefert dieser Sampler auch nicht, aber dafür eine exquisite Auswahl nordlichterner Künstler.

Hier gibt's die gesamte Playlist zum Reinhören.

DJ Shadow - The Outsider (Island/ Universal)
Stilistisch hat sich Shadow auf 'The Outsider' soweit geöffnet, wie es wohl kaum jemand vom Cratedigger-Posterboy erwartet hätte: Hyphy-Tracks (eine BayArea-Variante der kruden HipHop-Subkategorie Crunk), Singer/Songwriter- songs, relativ traditionelle HipHop-Songs mit einer Handvoll Gäste wie Q-Tip und David Banner, nur wenige Trademarksounds mit düsteren Soundscapes und deepen Bässen.
Heiko Behr

Eagle*Seagull - Eagle*Seagull (Lado/ SPV)

Ben Kweller
- Ben Kweller (Red Ink/ Rough Trade)

Mates Of State - Bring It Back (Cooperative/ Rough Trade)

Minor Majority - Reasons To Hang Around (Strange Ways/ Indigo)

Now It's Overhead - Dark Light Daybreak (Saddle Creek/ Indigo)

Paolo Nutini - These Streets (Warner)
Het got the looks, he got the voice, he got the Werbebudget. Man konnte irgendwie kaum flüchten vor diesem jungen Mann. Dabei knackt er mit seinem pathetisch-souligen Songwriter-Pop und seinem Posterboy-Charme auch so genügend Herzen. A bisserl weniger Schmalz hätte seinem Debüt dennoch gut getan.

R.E.M. - The Best Of The I.R.S. Years 1982-1987 (IRS/ Capitol/ EMI)
Die Frühwerke gebündelt auf einer Doppel-CD. Klingt kein bisschen angestaubt.

The Rapture - Pieces Of The People We Love (Vertigo/ Universal)

Scissor Sisters - Ta Dah! (Polydor/ Universal)

Sun Ok Papi K.O. - Orchestre Philharmonok (Sonig/ Rough Trade)

Supersystem - A Million Microphones (Touch & Go/ Soulfood)

Teitur - Stay Under The Stars (Playground/ Edel)

Teriyaki Boyz - Beef Or Chicken (Universal Records)

Obie Trice - Second Round's On Me (Interscope/ Universal)
Auf seinem zweiten Solo-Album saß mal wieder Eminem an den Reglern. Düsterer HipHop-Stuff, dem man die schweren letzten Monate anhört. Erst wurde Obie angeschossen, wenig später starb sein Kumpel Proof. Da klingt die Gangsta-Attitüde doch glatt mal glaubhauft.

You Say Party! We Say Die! - Hit The Floor (Sound Document/ Cargo)
Politisch korrekter Vancouver-Disco-Pop-Noise-Core-Hard- Funk-Punk… Hier stößt das Schubladendenken an seine Grenzen. Am besten mal auf der Bandwebsite (unter Media) die zwei Songs 'The Gap (Between The Rich And The Poor)' und 'Cold Hands! Hot Bodies!' runterladen und ein eigene Schublade (er)finden.



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