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The Bronx

»The Bronx«

Text: Martin Riemann, Martin Riemann

Wer wird im kommenden Germs-Biopic “What We Do Is A Secret” die frühen Black Flag verkörpern? Klar: The Bronx. Die beleben nämlich die Hardcore-Szene in Los Angeles schon seit einiger Zeit mit ihren wöchentlichen Shows. Der Bronx-Sound ist zwar um einiges rockiger und weniger destruktiv als die einstigen Aggressionsausbrüche der kalifornischen Hardcore-Götter, aber in puncto hasserfülltem Gesang kann sich Matt Caughtran durchaus mit Dez Cadena oder Henry Rollins messen lassen. Als weitere Elemente lassen sich neben den offensichtlichen Hardcore-Einflüssen früher 80er-Jahre-Speedmetal und eine Vorliebe für verzweifelte Midtempo-Rocker feststellen.

The Bronx klingen an manchen Stellen mehr nach Oslo als nach L.A., aber die vielen Stilbrüche lassen doch immer ihre rotzige Westcoast-Tradition erkennen. Das titellose Album hat mit knapp 34 Minuten eine dem Genre angemessene Länge, hängt nicht durch und kann mit einigen wirklich energetischen Rockern aufwarten. Empfehlenswert sind übrigens auch die Musikvideos der Band, die man sich auf ihrer Website angucken kann. Vor allem den Clip zu “History’s Stranglers”, der die Bronx-Mitglieder als fiese kleine Kinder zeigt, sollte man gesehen haben. Genug gesagt!



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