The Russian Futurists
»Me, Myself And Rye«
Text:
arno raffeiner,
arno raffeiner
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„Schönheit gibt es nur noch im Kampf. Ein Werk ohne aggressiven Charakter kann kein Meisterwerk sein.“ So schrieb Filippo Tommaso Marinetti in seinem „Futuristischen Manifest“ von 1909, einer maßlosen Ereiferung gegen Tradition und Gemütlichkeit, die ihn und seine Gefolgschaft konsequenterweise ins Fahrwasser eines zweifelhaften Militarismus und folglich auch des Faschismus brachte. Die von Marinetti inspirierten russischen Futuristen dagegen entwickelten eher Sympathien für die Oktoberrevolution, in ästhetischer Hinsicht spielten aber auch hier Geschwindigkeit, formale Experimente und Technikgläubigkeit die Hauptrolle. Der Musiktüftler Matthew Adam Hart wiederum ist weder Russe noch Futurist, sondern einfach ein HipHop-Beach-Boy aus Kanadas Wäldern.
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