Fuckpony
»Children Of Love«
Text:
Marc Lansley,
Marc Lansley
Jay Haze bringt das Gesicht zurück in den Techno. Und auch wieder nicht. Der nach Berlin emigrierte Amerikaner, von Beruf Produzent hohlwangiger House-Derivate und selbst ernannte Skandalnudel, erzählt ja gerne von seiner schweren Kindheit und Jugend und dem langen Weg zu sich selbst – wenn er nicht gerade einen zugegebenermaßen immer höchst amüsanten und persönlichen Business-Diss vom Stapel lässt. Andererseits verschwindet der Mann letztlich doch auch hinter einer unglaublich großen Anzahl von Pseudonymen und vor allem Kollaborationen, die das Gesamtoeuvre von Woche zu Woche weiter aufblähen. Man muss auf jeden Fall den Hut ziehen vor diesem Mehr-als-viel-Produzenten, dessen einzelne Tracks mehr und mehr zu skizzenhaften Rädchen in einem viel größeren und ganz eigenen Getriebe werden.
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