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The Revs

»The Revs«

Text: Silke Bücker, Silke Bücker

Unter dem Namen Haldern Pop, der sowohl für ein Label als auch für ein Festival steht, rekrutieren sich Künstler, die den persönlichen Geschmack der Initiatoren treffen – und der lässt sich weder von NME-Covern noch vom allgemeinen Tenor der einschlägigen Magazine beeindrucken. So scheuen sie bei der Findung ihres Festivalprogramms auch keine unpopulären Entscheidungen und landen trotzdem immer wieder Überraschungserfolge. Zu ihren jüngeren Lieblingen zählt ein irisches Trio, das sich in seiner Heimat in den letzten fünf Jahren vor allem durch unzählige Live-Auftritte eine große Fanschar erspielte und 2005 auch beim Festival am Niederrhein zu Gast sein durfte.

The Revs, so der schlichte Name der drei sympathischen Jungs von der grünen Insel, überzeugen durch eingängige Indie-Tracks, denen man anmerkt, dass dahinter wirklich Herzblut und kein Marketingkonzept steckt. So schrammeln und ackern sie sich voller Enthusiasmus durch die zehn souveränen Nummern ihres selbst betitelten Debüts, das unterm Strich vielleicht nicht wahnsinnig neu und aufregend, dafür aber angenehm dynamisch, warm und organisch klingt und nicht zuletzt dank Stücken wie “Time Slippin’” oder “Robert” ziemlich gute Chancen hat, zu einem neuen Favoriten in deiner Plattensammlung zu werden. Spätestens, wenn du die Band mal auf der Bühne erlebt hast.



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