Dresden Dolls
»Yes, Virginia«
[Roadrunner / VÖ: 02.03.2007 ]
Text:
Felix Scharlau,
Felix Scharlau
\"Weimar\", \"Cabaret\", \"Brecht\" oder \"Weill\" waren die Reflexionsbojen, die, wahllos kombiniert, die allermeisten Besprechungen des Dresden-Dolls-Debüts von vorne bis hinten durchzogen. Genau so hat es die Band auch immer gewollt. Siehe weiße Schminke, Melonen und vollmundige Selbstbezeichnungen wie \"brechtian punk cabaret\", die übrigens bis heute auf ihrer Website zu lesen sind. Diese schon sehr spezielle Nische wäre Amanda Palmer und Brian Viglione also sicher - und zwar auf ewig, würde es die Band darauf anlegen. Man muss glücklich sein, dass sie es nicht tut. Dass sie offenbar doch keinen Wert darauf legt, als dieses Wunderling-Gimmick der Popkultur durchgewunken zu werden.
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