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Be Your Own Pet

»Be Your Own Pet«

[XL / Beggars / Indigo / VÖ: 24.03.2006 ]

Text: Dirk Neuhaus, Dirk Neuhaus

Auf dem schmalen Grat zwischen \"nicht zu gefällig\" und \"schwer erträglich\" bewegt sich das Debüt dieser vier hysterischen Art-School-Punks aus Nashville. Zwar sind die überkippenden Vocals von Sängerin Jemina Abegg und die hektisch-übergeschnappten Songs mit ihren Riffs auf die Dauer etwas anstrengend, aber immer dann, wenn das Album zu sehr zur Geduldsprobe wird (und das will bei 15 Songs in einer guten halben Stunde etwas heißen), tritt nach den schrillen Disharmonien wieder ein kleines, vorher gut verstecktes Pop-Moment in den Vordergrund und fängt die Sache ab, bevor sie tatsächlich auf die Nerven gehen kann. Die Songs auf \"Be Your Own Pet\" heben sich zwar angenehm von dem ganzen epidemisch grassierenden 80er-Schrammelgitarren-Pop ab, fahren aber doch unverkennbar in dessen Kielwasser und werden auch genau dort ihre Zielgruppe finden.

Be Your Own Pet machen die Musik für die Momente, in denen man sich an den ganzen Franz Ferdinands und Arctic Monkeys satt gehört hat und als Kontrast eine Ladung Dreck und Krach braucht.



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