Copy
»Mobius Beard«
[Audio Dregs / Darla / VÖ: 19.09.2007 ]
Text:
Henrik Drüner,
Henrik Drüner
Marius Libman ist - wie 99,9 Prozent der Welt - eine Arbeiterbiene. Und, wie viele Arbeiterbienen aus Portland, dient er einer Hand voll Meister: Der 25-Jährige arbeitet in einem Kaffeebetrieb, als Barmixer, wäscht Teller und managet auch noch einen Plattenladen. Zu Hause erholt er sich von der Arbeitnehmerpein und mutiert zum Laptop-Wizard. Erst der Song, dann die Skills. Das war es, was sich Libman vorgenommen hatte, als er durch Dr. Dres \"The Chronic\" ans Pop-Songwriting herangeführt wurde. Vorher schrubbte er den Bass in Punkbands und verdaddelte den Großteil seiner Jugend am Nintendo. Dessen analoge Synthie-Sounds tauchen nun wieder bei seinem Alter Ego Copy und dem Debütalbum \"Mobius Beard\" auf: melodienselige Electronica mit zerfransten Bässen und 80er-ElectroPop à la OMD, Yellow Magic Orchestra oder Yaz, der aus der Ferne seine Referenz erweist.
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